Herren 2 TuS Rodenbach - SV Rheinbreitbach II 1:1 (0:0)

Kommentar zur Partie TuS Rodenbach - SV Rheinbreitbach II 1:1 (0:0) 

Am Sonntag fand in Rodenbach das Duell der Kreisliga C des Tabellenletzten TuS Rodenbach gegen die Zweitvertretung des SVR, 13. des Tableaus, statt. Aufgrund der Ergebnisse der letzten Spiele musste für die Gäste aus Rheinbreitbach zwingend ein Sieg her, um die Abstiegsränge bis zum Saisonende noch verlassen zu können. Zumal mit der TSG Irlich der engste Verfolger in den letzten Wochen Punkte sammeln und näher an den SVR heranrücken konnte.

Bei sonnigen Bedingungen war alles für ein interessantes Spiel angerichtet. Leider kam es im Verlauf des Spiels zu Szenen die den sportlichen Aspekt dieser Partie in den Hintergrund rücken liessen.

Zwei Dinge können einfach nicht unkommentiert gelassen werden:

1.) Zuerst ein Wort an die zahlreich angereisten Besucher (insbesondere Spieler und Betreuer) des Spiels der TSG Irlich. Wer bei Spielen in der Saison grössten Respekt einfordert (bei Angriffen auf Schiedsrichter), sollte diesen auch selber vorleben. Insbesondere bei Spielen, bei denen der eigene Verein gar nicht beteiligt ist. Emotionen gehören zu jedem Spiel dazu und sind auch auf dem Spielfeld ganz normal. Auch ein Wort von ausserhalb des Spielfeldes darf erlaubt sein. Wenn jedoch in den Vereinsfarben des eigenen Vereins über die gesamte Zeit der Anwesenheit beleidigende Aussagen, Pöbeleien und Androhungen gegen unsere Mannschaft über den Platz fliegen, ist eine Grenze überschritten. Die Respektlosigkeiten und das sinken von Hemmschwellen auf und neben den Fussballplätzen werden so niemals aufhören. Bei allem sportlichen Ehrgeiz ist und bleibt es immer noch unser aller Freizeit und Hobby das wir alle gemeinsam ausführen.

2.) Auch der zweite Punkt darf nicht unkommentiert gelassen werden:

Wir alle, die diesen Sport in der Freizeit so gerne betreiben, sind uns bewusst, dass ohne den Einsatz unserer unparteiischen Schiedsrichter ein Spielbetrieb nicht möglich ist. Wir wissen alle, dass unsere Schiedsrichter oftmals Dinge aushalten müssen, die nicht auf den Platz gehören. Und wir gestatten auch jedem Fehlentscheidungen zu treffen und einen schlechten Tag zu haben. Wahrscheinlich haben wir als Kreisliga-Spieler im Verlaufe einer Saison sehr viele davon. Es ist jedoch vollkommen unverständlich, wie in einer Partie mit einer enormen Wichtigkeit im Abstiegskampf ein Schiedsrichter ein Spiel leitet (bzw. leiten soll), der einem direkten Konkurenten sehr nahe steht. Tatsachenentscheidungen wollen wir nicht anzweifeln, was jedoch gestern passiert ist, ist leider mehr als fragwürdig und beeinflusst den Ausgang einer ganzen Saison. So kann ein fairer Leistungsvergleich über eine Saison hinweg nicht stattfinden und wird leider den Mannschaften nicht gerecht, die sich beide diesen Punkt verdient hätten.

D-Mädchen erfüllen Pflichtaufgabe glanzlos

Gegen den Tabellenletzten aus Rengsdorf stand Trainer Patrick wieder einmal nur ein Minimalkader zur Verfügung. Das ein Teil der Spielerinnen kankheitsbedingt nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren, tat ein Übriges für ein völlig zerfahrenes Spiel gegen eine zum Teil überforderte Gastmannschaft. Durch eine Einzelaktion von Emilia gelang in der 8. Minute das 1:0, aber aufgrund von diversen Unkonzentriertheiten gelang den Rengsdorfer-Mädchen in der 16. Minute der Ausgleich. Kurz vor der Pause konnte Emilia durch eine weiter Einzelaktion den alten Spielstand wieder herstellen.

Trotz eindringlicher Worte durch den Trainer, ging es inder zweiten Hälfte ohne Paßspiel, kaum Laufbereitschaft und minimalem Körpereinsat weiter. In der 40. Minute kam Julia ins Spiel und erzielte mit ihrem ersten Ballkontakt das 3:1, dem sie 9 Minuten später, nach einem weiten Abschlag von Lena, das 4:1 folgen ließ. Hüben wie drüben entstanden immer wieder gefährliche Situationen, die häufig dem Standfußball und unkoordinierten Spiel beider Seiten entsprangen. Kurz vor Schluß leitete Torhüterin Lena mit ihrem zweiten Assist das 5:1 durch Emilia ein. Auf beiden Seiten wurden weitere hochkarätige Chancen durch mangelnde Zielstrebigkeit vergeben, so das weitere Tore ausblieben.

Naja, auch dreckige Spiele müssen erst einmal gewonnen werden und dürfen auch gefeiert werden. Im Saisonfinale am kommenden Wochenende, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung um Platz 1 behaupten zu können.

Für die D-Mädchen des SVR haben gespielt:

Lena Kloft, Alina Pastors, Michelle Höhngen, Emma Hopp, Emilia Unkels, Annalotta Thiele, Julia Springer