E-Juniorinnen: Famoser 2. im Kreispokal

Am Ende konnten dann (fast) alle wieder strahlen. Trotz Niederlage im Achtmeterschießen schlugen sich die E-Mädchen mehr als respektabel. O.v.l: Trainer Peter, Resi, Eleni G., Zoe, Emma H., Lilly, Marah, Annika. U.v.l: Alex (Kopf hoch, Alex!), Eleni U., Sophie, Antonia. Liegend: SVR Keeperin Emma R. (Mega Job, Emma!)

Nach einer kämpferisch starken Leistung im Kreispokalfinale gegen den hohen Favoriten 1. FFC Neuwied wurden die E-Mädchen des SVR am Ende 2. Sieger.

Dem Favoriten aus Neuwied, der sicherlich siegessicher an den Finalort Selters angereist war, rangen die SVR Mädchen alles ab, so dass am Ende sogar das Achtmeterschießen über den diesjährigen Kreispokalsieger entscheiden musste.

Voller Einsatz auch auf Neuwieder Seite. Doch Emma ist zur Stelle!

Die erste Hälfte begannen beide Teams sehr nervös, so dass es zunächst seltene Torraumszenen gab. Doch es zeigte sich, dass Neuwied sicherlich nicht zu unrecht die Favoritenrolle innehatte. Die wenigen zwingenden Torchancen konnte SVR-Torfrau Emma allesamt bravourös meistern. Nach vorne gelang dem SVR nicht viel, was Neuwied hätte in Verlegenheit bringen könnte.

Dennoch war das 0:0 zur Pause nicht unverdient. Der SVR machte es Neuwied extrem schwer, da alle Mädchen kämpften, rannten, bissig in die Zweikämpfe gingen und sich immer wieder gegenseitig aushalfen.

Trainerfuchs Peter am Spielfeldrand: Dank seines Coachings riefen die Mädels alles ab, was ging.

Auch in Durchgang zwei, in welchem Neuwied immer mehr das Spiel in die SVR Hälfte verlagerte, konnte man sich auf die vielbeinige Abwehr und nicht zuletzt auch auf Torhüterin Emma verlassen. Das SVR Tor schien wie zugenagelt und die Neuwieder Mädels verzweifelten ein ums andere Mal, ob der einigen guten Torgelegenheiten, die sich boten.

Das schwüle, drückende Wetter im Oberwaldstadion setzte beiden Teams nun extrem zu und der Schlusspfiff war dann zunächst nur eine vorzeitige Erlösung: Das sofortige Achtmeterschießen musste dieses Pokalfinale entscheiden. Der SVR selber konnte nur ein, zwei kleinere Stiche vorne anbringen, blieb aber meist harmlos.

Eine der wenigen Chancen des SVR. Alex kommt zum Abschluss.

Doch hatte der Schlusspfiff auch etwas Euphorisches und die SVR-Elternschaft jubelte, als hätte man soeben den Pokal selber bereits gewonnen. Als Underdog den Neuwiedern ein 0:0 in der regulären Spielzeit abzuringen, das hatten viele nicht auf dem Schirm, als man die lange Fahrt nach Selters antrat.

Der finale Showdown war dann letztendlich nur noch ein Bonbon auf eine riesige Saison, denn die Neuwieder zeigte da ihre Klasse und versenkten ihre Schüsse zumeist souverän im Tor. Die vielleicht doch noch zu nervösen und auch meist jüngeren SVR-Schützen hatten dem nicht mehr viel entgegen zu setzen und scheiterten zu oft an der FFC Keeperin.

Eine Mauer? Benötigt Emma nicht und hält auch diesen Freistoß.

Am Ende hieß es 2:4 und der letztendlich natürlich verdiente Sieg ging an Neuwied. Aber immerhin roch man an der Sensation und hätte beinahe einige, des Pokals eigene, Gesetze bestätigt.

Kopf hoch Mädels, ihr ward ein würdiger Finalteilnehmer. Der SVR darf sich ob solcher Mädels auf die kommende Saison freuen, wenn man als älterer Jahrgang auf Punkte- und Pokaljagd geht.


Volle Konzentration: Zoe im Achtmeterschießen.

Ein Verdienst nicht zuletzt auch von Trainer Peter, der dieses Team in nur einem Jahr zu solch einer Leistung - in der Liga wurde man hinter Neuwied und Oberwesterwald hervorragender Dritter - gebracht hat.